Der Alpine Rettungsdienst Gesäuse

 

Seit mehr als 120 Jahren gibt es im Gesäuse eine organisierte Bergrettung. Die Zeit hat auch aus dieser Institution eine moderne Einsatzorganisation gemacht, die Aufgabe ist jedoch die gleiche geblieben.

 

Zu Beginn der 60er-Jahre wurden einige Teile des ehemals sehr großen Einsatzgebietes an die umliegenden Bergrettungs-Ortsstellen abgegeben. Geblieben ist immer noch ein ansehnliches Gebiet, das sich im wesentlichen mit der Fläche des Nationalparks Gesäuse, der Haller Mauern und dem Admonter Becken deckt. Es umfaßt unter anderem vier Gebirgsstöcke und sieben Schutzhütten sowie unzählige Gräben und Bachläufe.

 

Die Tätigkeit im Dienst der Bergrettung hat ihre Schattenseiten, doch die schönen Zeiten überwiegen. Damit das so bleibt, ist jeder einzelne gefordert, seinen Wissens- und Könnensstand fortlaufend zu erhöhen. Nur durch ständige gemeinsame Übungen und persönliches bergsteigerisches Training ist das hohe Niveau unserer Einsatzorganisation zu halten, um im Ernstfall auch eine gute Arbeit verrichten zu können.

Denn bei schönem Wetter sind wir nicht gefordert - meistens erst dann, wenn der Hubschrauber nicht fliegen kann, also bei Wind, Nebel, Regen oder Nacht.

 

Unser Einsatzgebiet: Übersicht & Fotos

Fotos: Ernst Kren, Hollinger Andreas

Einsatzzentrale


Einsatzausrüstung

 

Juni 2017: Übergabe der neuen Einsatzrücksäcke samt Inhalt (Gurt, Helm, Schlingen, Karabiner, Stirnlampe uvm.).

November 2017 - Übergabe der neuen Bekleidung an die Einsatzmannschaft.


Einsatzfahrzeug

Polaris Ranger 900 XP


Diensthütten

- Kanduth-Mühlangerer Diensthütte (erbaut 1969) am Fuße des Admonter Kalblings.

- Rudolf-Hamburger Diensthütte (erbaut 1943) im Haindlkar.